Berufsfeuerwehrtag am Samstag/Sonntag, 30./31.08.2014

Wenn es regnet, brennt es nicht …

Ob diese Weisheit nun stimmt oder nicht, sei jetzt mal dahingestellt, bei dem Berufsfeuerwehrtag der Feuerwehrjugend hatte sie aber eine gewisse Gültigkeit. Von den 11 geplanten Übungseinsätzen fanden nämlich aufgrund des schlechten Wetters nur 9 statt.

Doch zunächst alles von Anfang an. Wie auch in den vergangenen Jahren veranstaltete die Jugendgruppe einen Berufsfeuerwehrtag. Dieser fand am letzten Augustwochenende (30./31.08.2014) statt. Am Samstag früh um 8:00 Uhr fanden sich die 18 Jungen und Mädchen der Freiwilligen Feuerwehren aus Schwebheim und Röthlein zusammen mit den insgesamt 12 Betreuern im Feuerwehrhaus Schwebheim ein, um die nächsten 24 Stunden miteinander zu verbringen.

Zunächst einmal waren einige Ausbildungseinheiten mit Themen wie Atemschutz, Führen einer Gruppe und Funk angesetzt. Diese verteilten sich auf die Vor- und Mittagsstunden. Natürlich sind auch Freizeitaktivitäten wie Fußballspielen, Musikhören und das Übernachten im Feuerwehrhaus eingeplant gewesen. Den interessantesten Aspekt bildeten jedoch die Übungseinsätze, die wie die Einsätze im echten Feuerwehrleben selbstverständlich überraschend und ohne Vorwarnung stattfanden.

Bei einem der Einsätze wurde ein Wohnhausbrand in Röthlein angenommen. Bei diesem ging ein Teil der Truppe unter Atemschutz in das Haus vor, um eingeschlossene Personen zu befreien. Ein weiterer Teil der Truppe baute außen eine Wasserversorgung auf und setzten zum Außenangriff an. Die Betreuer fungierten dabei lediglich als Fahrer, Verletztendarsteller und Beobachter. Die eigentlichen Tätigkeiten einschließlich der Erkundung der Lage und der Entscheidungsfindung über die Vorgehensweise wurden von den Jugendlichen ausgeführt.

Für die Abendstunden wurde dann noch ein Verkehrsunfall mit vier Verletzten in der Schwebheimer Flur (Nähe 3-Länder-Eck) vorbereitet. Die Jugendlichen sicherten die Unfallstelle zunächst mit Pylonen und Faltdreiecken ab und versorgten die Verletzten, die sich im, bzw. in der Nähe des Autos befanden. Einer der Verletzten musste zusätzlich im angrenzenden Wald gesucht werden, so dass bei den Jugendlichen keinesfalls Langeweile aufkam.

Ein weiterer Einsatz führe die Jugendlichen auf das alte Wendt-Gelände (Ortsverbindungsstraße Richtung Grettstadt) auf dem zwei Brände wüteten. Ein mit Wasser gefüllter Faltbehälter stellte ein offenes Gewässer dar, aus dem mit dem Löschgruppenfahrzeug (LF16) das Wasser angesaugt wurde, das wiederum zum Löschen der Brände diente. Bei allen Tätigkeiten waren die Kids motiviert und begeistert bei der Sache und teilweise schon mehrere Tage zuvor aufgeregt.

Die Hauptorganisatoren waren Harald Böhm (Kommandant Schwebheim), Florian Gockler, Christian Dorn (Jugendwarte Schwebheim), Heiko Buff (Jugendwart Röthlein) und Florian Zippel (stv. Leiter UG-ÖEL, Grafenrheinfeld). Ein Dank gilt ihnen, wie auch den anderen Helfern und Sponsoren.

 

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